Gut zu wissen – häufig gestellte Fragen

Wann ist die Arztpraxis Kalkbreite geöffnet?

Die Arztpraxis Kalkbreite ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:30 Uhr geöffnet.

An wen wende ich mich ausserhalb der Öffnungszeiten?

Die Arztpraxis Kalkbreite ist Teil des städtischen Notfalldienstes. Bitte wenden Sie sich an das Ärztefon 044 421 21 21 oder gehen Sie ohne Anmeldung in die Notfallpraxis im Waidspital Zürich.

Was tun, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?

Bitte kontaktieren Sie die Arztpraxis Kalkbreite mindestens 24 Stunden vor Ihrem Termin. Wir teilen Ihnen gerne einen Termin zu. 

Versäumte Konsultationen, die uns nicht gemeldet werden, müssen wir Ihnen im Wiederholungsfall verrechnen. Berechnungsgrundlage ist die vereinbarte Dauer der Konsultation. Wir weisen Sie darauf hin, dass Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen.

Ist die Arztpraxis Kalkbreite barrierefrei?

Selbstverständlich! Wenn Sie wünschen, begleitet Sie eine medizinische Fachperson in die Praxis. Bitte teilen Sie uns Ihre Bedürfnisse telefonisch mit: 044 350 39 39.

Mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln erreiche ich die Arztpraxis?

Die Arztpraxis Kalkbreite ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und sicher erreichbar. Tram 2 und 3 sowie Bus 32 halten an der Haltestelle „Kalkbreite – Bahnhof Wiedikon“, direkt vor dem Praxiseingang. Bahnlinien S2, S8, S21 und S24 halten am Bahnhof Wiedikon. Nehmen Sie den Ausgang in Richtung Urselstrasse. Einen Lageplan finden Sie hier.

Wo liegen die nächsten Parkplätze?

Direkt vor der Arztpraxis Kalkbreite ist eine Ein- und Aussteigzone für Fahrzeuge. Sie ist gelb markiert. Parkplätze stellt die Genossenschaft Kalkbreite nur ausnahmsweise und auf Anmeldung zur Verfügung. Sie erreichen die Genossenschaft Kalkbreite unter der Telefonnummer 044 295 94 94.

 

Gut zu wissen – Fragen zur Psychotherapie

Was ist Psychotherapie und wie wirkt sie?

Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder psychosomatisch bedingten Erlebensstörungen und Leidenszuständen.

Die Ausübung der Psychotherapie ist durch das schweizerische Psychotherapiegesetz geregelt.

Psychotherapie kann heilend oder lindernd, gesundheitsfördernd und vorbeugend sowie persönlichkeitsentwickelnd wirken. Im Zentrum steht der Austausch zwischen Psychotherapeut und Klient/in. Allgemein belegte Wirkfaktoren sind einfühlendes Verstehen, emotionale Annahme und Stütze (insbesondere der bestehenden Ressourcen) durch den Psychotherapeuten. Je nach psychotherapeutischer Methode wird der Prozess durch Übungen und andere Interventionen ergänzt.

Wann wird Psychotherapie durchgeführt?

  • Bei psychischen, psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten, posttraumatischem Stress, Suchtproblemen, Verhaltensstörungen, Sexualstörungen, Lernstörungen, Persönlichkeitsstörungen.
  • Bei Beeinträchtigungen und Erkrankungen infolge allgemeiner Lebenskrisen (z.B. Diagnoseschock, Scheidung, Arbeitslosigkeit).
  • Zur Persönlichkeitsentwicklung (bei Paartherapie auch: Partnerschaftsentwicklung).

Die Störungsbilder sind international einheitlich erfasst im sogenannten ICD-Manual.

Begrenzungen in der psychotherapeutischen Behandlung sind dann gegeben, wenn Störungsbilder zuerst bzw. begleitend eine medizinische Massnahme erfordern. Ausserdem kann nicht allen Anliegen mit jeder therapeutischen Methode gleich gut begegnet werden.

Worauf ist bei einer Psychotherapie zu achten?

Das psychotherapeutische Verfahren sollte mit seinen Rahmenbedingungen und Methoden von der Klientin / vom Klienten gut annehmbar sein. Zu Beginn der Therapie ist partnerschaftlich übereinzukommen, warum Psychotherapie in Anspruch genommen wird, welche Ziele im Rahmen der Therapie erreicht werden sollen und woran der Therapieerfolg gemessen werden soll. Frequenz und Dauer der Therapie werden den Bedürfnissen angepasst und variieren stark. Der/die Klient/in kann jederzeit die Therapie beenden, soll dies aber mit dem Therapeuten vorher besprechen.

Der Therapeut hat laut dem Psychotherapiegesetz Berufspflichten wie Weiterbildung, Supervision, Aktenführung, Verschwiegenheit und Professionalität der Beziehung.

Gibt es Nebenwirkungen der Psychotherapie?

  • Es kann Phasen der Symptomverschlechterung geben.
  • Es kann Phasen von Selbstüberschätzung oder/und Selbstzweifeln geben.
  • Es können Verstrickungen in der Beziehung zum Therapeuten entstehen.
  • Persönliche Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Freundschaften) können sich verändern.
  • Änderungen im Berufsfeld können auftreten.
  • Psychotherapie kann eine zeitliche und finanzielle Belastung darstellen.

Unerwünschte Wirkungen sollen mit dem Therapeuten angesprochen und geklärt werden.

Was sind die Kosten für Psychotherapie?

Eine Stunde (50 Minuten Sitzung, 10 Minuten Vor- und Nachbereitung) wird mit
160 Franken verrechnet. Krankenkassen-Zusatzversicherungn übernehmen einen Teil
der Kosten. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Kasse.

 

Gut zu wissen – Fragen zum Hausarztmodell

Was ist das Hausarztmodell?

Hausarztmodelle bieten eine auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnittene medizinische Behandlung. Bei sämtlichen gesundheitlichen Problemen suchen die Patienten immer zuerst ihren Hausarzt auf. Der Hausarzt koordiniert die weitere Behandlung und überweist wenn nötig an Spezialisten.

 
Besser aufeinander abgestimmte Behandlungsschritte steigern die Qualität der medizinischen Versorgung für Patienten. Insbesondere Patienten mit mehreren Krankheiten profitieren vom Wissen und der besseren Zusammenarbeit der Ärzte.

Im Hausarztmodell versicherte Patienten profitieren von einer Prämienreduktion bis zu 20%. 

Mit diesen Krankenkassen hat die Arztpraxis Kalkbreite einen Hausarztmodell-Vertrag abgeschlossen.

Kann ich meinen Frauenarzt behalten?

Sie können für Vorsorgeuntersuchungen und Schwangerschaftskontrollen weiterhin ohne Überweisung Ihren Frauenarzt aufsuchen. Wenn der Frauenarzt eine Operation plant, sollten Sie dies Ihrem Hausarzt mitteilen.

Kann ich direkt zum Augenarzt?

Für Routinekontrollen und für Brillenverschreibungen können Sie Ihren Augenarzt ohne Überweisung aufsuchen. Wenn der Augenarzt eine Operation plant, sollten Sie dies Ihrem Hausarzt mitteilen.

Kann mein Kind bei seinem Kinderarzt bleiben?

Kinder können weiterhin bei ihrem Kinderarzt behandelt werden.

Was muss ich im Notfall tun?

In sehr bedrohlichen Situationen nehmen Sie jederzeit einen Notfalldienst direkt in Anspruch. 

Bitte informieren Sie Ihren Hausarzt so rasch als möglich, wenn Sie notfallmässig einen anderen Arzt oder ein Spital aufsuchen mussten.

Notfall im Ausland

Im Notfall können Sie im Ausland direkt zu einem Arzt oder in eine Notfallstation gehen. Bitte informieren Sie Ihren Hausarzt so rasch als möglich, wenn Sie im Ausland medizinische Hilfe benötigt haben.

Ich benötige Physiotherapie / Chiropraktik / Komplementärmedizin etc.

Sie benötigen eine Überweisung durch Ihren Hausarzt.

Kann ich weiterhin zu meinem Spezialisten gehen?

Besprechen Sie es mit Ihrem Hausarzt. Er wird mit Ihnen das optimale Vorgehen besprechen und Sie zum Spezialisten überweisen. In der Regel spricht nichts dagegen, dass Sie weiterhin zu einem Spezialisten gehen können, bei dem Sie schon früher in Behandlung waren. Sie brauchen dafür aber eine Überweisung durch Ihren Hausarzt.

Was tun, wenn ich ins Spital oder in eine Kur muss?

Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. Er wird gemeinsam mit Ihnen das geeignete Spital, die geeignete Kur wählen und alles Notwendige veranlassen. Wenn Sie eine Spitalzusatzversicherung haben (Privat oder Halbprivat), können Sie auch in ein Privatspital gehen. Sie brauchen dazu aber ebenfalls eine Überweisung durch den Hausarzt.

Wenn Sie notfallmässig ohne Überweisung ins Spital gehen müssen, so sollten Sie so rasch als möglich Ihren Hausarzt informieren, damit er sich auch während Ihres Spitalaufenthaltes um Sie kümmern und den Spitalärzten alle wichtigen Informationen geben kann.

Kann ich meine/n gewählte/n Hausärztin oder Hausarzt wechseln?

Selbstverständlich ist ein Wechsel möglich, beim Wohnortwechsel als auch in begründeten Fällen, in denen das Vertrauensverhältnis zwischen Patient/Patientin und Arzt/Ärztin nicht gewährleistet ist.